Lofoten

Das erste mal kam ich 1995 auf die Lofoten, schon bei der Überfahrt von Melbu auf den Vesterålen, nach Fiskebøl, war ich fasziniert vom Anblick der schroffen, auch im Sommer schneebedeckten Berge
der Lofoten.
Damals waren wir allerdings nur 3 Tage hier und hatten durchgehend schlechtes Wetter.Deshalb planten wir 2001 zwei Wochen auf den Lofoten und wir haben es nicht bereut.
Steile Berge, weiße Strände, grüne Wiesen und ein hervorragendes Wandergebiet ließen die Zeit wie im Fluge vergehen und wir sind fest entschlossen hierher zurückzukehren.
Denn auch zwei Wochen waren bei weitem nicht genug um die ganze Schönheit der Lofoten zu entdecken. Das Wetter bot uns alles, von Wind und Regen bei 5°C bis Sonnenschein bei 24°C .
So abwechslungsreich und faszinierend wie die Landschaft ist meist auch das Wetter auf den Inseln
Und wer nicht wenigstens einmal den Nebel auf den Lofoten erlebt hat, dem ist etwas entgangen von der wunderschönen Inselwelt im Norden Norwegens.


Allgemeines:

Die Inselgruppe der Lofoten liegt etwa 100 km nördlich des Polarkreises zwischen den 67. und 68. Breitengrad.
Vom südlichsten Ort Å bis nach Fiskebøl sind es ca. 170 km, der südlichste Punkt ist die Insel Skomvær die ca. 60 km Luftlinie von der Südspitze von Moskenesøy entfernt liegt.
Zu den Lofoten gehören die Inseln Austvågøy, Gimsøy, Vestvågøy, Flakstadøy, Moskenesøy, Værøy, Røst und der südliche Teil von Hinnøy, Norwegens größter Insel.
Die Gesamtfläche der Lofoten beträgt 1227 qkm auf denen ca. 24.3000 Menschen wohnen.

Die ersten Menschen kamen vor ca. 6000 Jahren auf die Lofoten. Die Steinzeitmenschen lebten vom Fischfang und der Jagd. Zu dieser zeit waren die Lofoten mit großen Kiefern und Birkenwäldern bedeckt und es gab noch Bären, Rentiere, Luchse, Hirsche und Biber.
Schon vor 2000 Jahre v.Chr. wurde auf den Lofoten Landwirtschaft betrieben und Getreide angebaut.

Zur Wikingerzeit gab es mehrere Häuptlingssitze, ein Nachbildung der größten Versammlungshalle deren Reste man in Borg fand steht heute im LOFOTR, dem Wikingermuseum in Borg.
Der Fischfang hatte schon früh Bedeutung auf den Lofoten und auch heute noch ist der Kabeljaufang der von Februar bis April Saison hat ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Aufgrund der Fangquoten Regulierung hat aber auch der Heringsfang und die Lachszucht an Bedeutung gewonnen ebenso wir die Schafzucht .

Eine große Einnahmequelle ist natürlich auch der Tourismus, der mit ca. 220.000 Besuchern jährlich einen wichtigen Wirtschaftszweig bildet.

Das Klima auf den Lofoten ist durch den Golfstrom sehr mild und die Küste ist das ganze Jahr eisfrei.
Milde Winter und kühle Sommer sind typisch für die Lofoten.
Zwischen den Inseln der Lofoten gibt es starke Gezeitenströme wie den Moskenesstraumen, Gimsøystraumen und den Nappstraumen.

Eine direkte Verkehrsanbindung der Lofoten ans Festland wird gerade gebaut aber wahrscheinlich erst im Jahre 2015 fertiggestellt werden.
Zur Zeit bestehen Fährverbindungen von den Vesterålen, von Melbu nach Fiskebøl, vom Festland von Skutvik nach Svolvær und von Bodø nach Moskenes. Außerdem läuft die Hurtigrute entlang der Ostküste
der Lofoten die Häfen Stamsund und Svolvær an. Auch eine Expresbootverbindung von Svolvær nach Bodø und Narvik besteht. Flugplätze gibt es auf Røst, in Leknes und in Svolvær.


Infos zu den Lofoten gibt es bei:

www.lofoten-tourist.no

Destination Lofoten AS
P.O. Box 210
N-8301 Svolvær
Tel. 0047 76073000
Fax.0047 76073001


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