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Schulreferat von Sally Hülse Königreich NORWEGEN Die Zahlen, Fakten und Daten sind nach bestem Wissen und Gewissen geprüft. Dennoch kann keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben übernommen werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Allgmeine Geographie Nordlicht (Aurelia Borealis) Geographie/Klima Wirtschaft Flora und Fauna Geschichte Wiknger, festigung und Zerfall, Kalmarer Union Gletscher Die Samen, Sprache, Kultur Litratur und Sprache Kleines Wörterbuch Kunst Musik Kinderhochzeit in derJohannisnacht Die Nationalhymne Stabkirchen Union mit Schweden Allgemeines - Geographie In Norwegen herrscht die Konstitutionelle Monarchie als Staaatsform.Es werden Bokmal (Standartnorwegisch) Nynorsk (Neunorwegisch) und vereinzelt auch Samisch gesprochen. Der offiezielle Name Norwegens lautet "Kongeriket Norge", was übersetzt "Königreich Norwegen" bedeutet. Norwegen liegt im Nordwesten Europas und grenzt im Osten an Schweden, Finnland und Russland. Außerdem gehören die Inselgruppe Svalbard (mit der Hauptinsel Spitzbergen) und die Vulkaninsel Jan Mayen im Nordatlantik zu Norwegen. Norwegen ist umgeben von der Barentsee im Norden, der Norwegensee im Westen und der Nordsee (Skagerrak) im Süden. Einschließlich Svalbart und Jan Mayen umfasst Norwegen eine Fläche von 385 000 qkm. Die breiteste Stelle mißt 430 km, die schmalste nur 6 km und die Länge des Landes beträgt 2600 km. In Norwegen, einschließlich Jan Mayen und Svalbard, leben 4,4 Millionen Menschen. Mit 10 Einwohnern pro qkm ist Norwegen nach Island das am dünsten Besiedelte Land Europas. Die Küstenlänge einschließlich der Fjorde beträgt ungefähr 21 000 km. Die Länge der Grenze zu Russland beträgt rund 200 km, die zu Finnland 700 km und die zu Schweden 1600 km. Der größte Binnensee ist der Mjösa, mit 368 qkm, der längste Flusss, der Glomma, 598 km, und die höchsten Berge, der Galdhöppingen, 2469 m und der Glittertind, 2462 m. Die höchsten Wasserfälle sind der Sykkjedalsfossen, der Tyssenstrengene und der Ringedalsfossen, mit jeweils 300 Metern. Der längste Fjord ist der Sognefjord mit 204 km. Die Bevölkerungsreichsten Städte sind Oslo mit 483400 Einwohnern, Bergen mit 230000, Trondheim mit 144600 und Stavanger mit 108800 Einwohnern. Norwegen ist in fünf Gebiete unterteilt: Nord, Ost, Mittel, Süd und Westnorwegen. Nordnorwegen besteht aus den Bezirken Nordland, Troms und Finnmark. Diese Regionen sind besonders bekannt für die Mitternachtssonne und das Nordlicht. Mitten im Winter geht die Morgenröte in die Dämmerung über ohne dass es Tag wird. Dann kann man das Nordlicht (Aurora Borealis) sehen, das bis zu 20 Stunden am Tag Lichtkaskaden bildet und über den Himmel flackert. Der nördlichste Aussichtspunkt Europas ist der Nordkapfelsen, hier steht auch das Denkmal "Kinder der Erde", Reliefs die von sieben Kindern aus allen Erdteilen gestaltet wurden und Hoffnung, Frieden und Zusammenarbeit symbolisieren sollen. Zu Ostnorwegen gehören Akershus, Östfold, Vestvold, Buskerud, Telemark, Hedmark und Oppland. Dieses ist das bevölkerungsreichste Gebiet Norwegens und bietet eine vielzahl von Kultur- und Naturaktivitäten. Das Herz Ostnorwegens ist die Hauptstadt Oslo, die gleichzeitig die Stadt mit den meisten Einwohnern ist. In Oslo leben meehr als 10 % der Gesammtbevölkerung. In Mittelnorwegen mit den Regionen Nord- und Süd Tröndelag, den wichtigsten Landwirtschaftsregionen des Landes liegt Trondheim, Norwegens Technologiehauptstadt, Hauptstadt von Mittelnorwegen und drittgrößte Stadt des Landes. Mit den südnorwegischen Bezirken Aust Agder und West Agder kommt Norwegen dem Ideal einer Riviera am nächsten. Das Markenzeichen dieser Region ist der Schärengarten, der das Land vor dem Skagerrak, dem Meer das vor der Dänischen, Schwedischen und Norwegischen Küste liegt schützt. Westnorwegen mit den Bezirken Möre og Romsdal, Sogn og Fjordane, Hordaland und Rogaland, ist vor allem bekannt für seine imposanten Fjorde, Wasserfälle und Berge. Svalbard wird von Norwegen verwaltet, es gibt dort aber auch russische Siedlungen. Hier wird Bergbau, Forschung und im kleinen Rahmen Tourismus betrieben. Das Tundraklima macht die Natur hier oben äußerst empfindlich, so dass es strenge Verhaltensmaßregeln gibt. Wanderungen, Gletschertouren usw. sind jedoch möglich. Geographie und Klima Norwegen zeichnet sich durch hohe Berge und tief ins Land eingeschnittene Fjorde aus. Gebirgsmassive und Hochflächen (Fjells) bedecken weite Teile des Landes. Breite Täler führen von der Küste und dem flachen Binnenland in die Höhe. Trotz der Lage im hohen Norden ist das Klima wegen der Meeres und Luftströmungen im Nordatlantik (Golfstrom) im Winter relativ mild. Die Klimaunterschiede der fünf Bezirke können jedoch erheblich sein. Im Westen sind Temperaturen unter dem Gefrierpunkt selten, im Binnenland der Finnmark kann das Thermometer dagegen auf -50°C sinken. Auf Svalbard herrscht ein rauhes Klima, ungefähr 3/4 der Inselgruppe ist von Gletschern bedeckt. Die Inseln stehen mit wenigen Ausnahmen unter Naturschutz. Flora und Fauna Norwegens Flora und Fauna ist stark vom Einwanderungsgeschehen der jüngeren Zeit geprägt, aber hauptsächlich auch von den klimatischen Gegebenheiten, die über die Ausbreitung der Pflanzen bestimmen. Norwegen hat aufgrund seiner nähe zum Atlantik und seiner 2500 km langen Küste entlang der Nord- Süd Achse, vielleicht eines der veränderlichsten Klimate Europas. An der langen Westküste sind die Winter mild und es fällt nur selten Schnee. Hier gibt es eine Reihe Pflanzen die keinen Frost vertragen, das sind Arten die sonst nur in England, Irland und weiter südlich vorkommen. Ein Stück weiter landeinwärts gibt es Pflanzenarten, die kurzen Frost und Schneeperioden standhalten. Sie kommen weiter nördlich und an Fjorden vor. Im nordöstlichen Teil herrscht ein kontinentales Klima, mit langen, kalten Wintern und trockenen warmen Sommern. Hier gedeihen Pflanzen, denen ein langer Winterschlaf unter einer Schneedecke nichts ausmachen und gleichzeitig eine gute Sonnenwärme zum wachsen brauchen. Die Bäume stellen andere Anforderungen. Die Kiefer ist ein robuster Baum, der hinauf bis nach Porsanger, 50 km südlich des Nordkaps wächst. Die Nadeln der Bäume rollen sich im Winter zusammen, um die Feuchtigkeit zu bewahren und im Frühling bereit zu sein sofort mit dem Wachstum zu beginnen. Laubbäume haben dieses Problem nicht, da sie ja ihre Blätter vor der Trockenzeit im Winter abwerfen. Sie trocknen nicht aus weil ihre Rinde sehr robust und undurchdringlich ist. Die Wärme liebenden Bäume, wie Eiche oder Ahorn, wachsen nur auf einem breiten Gürtel entlang der Südküste bis hinauf nach Trondheim in Mittelnorwegen. Weiter nörlich wachsen robustere und anspruchslosere Arten, wie die Birke oder die Erle. Ihen gelingt es ihre Samen trotz des kurzen, kühlen Sommers reifen zu lassen und man findet sie auch weit nördlich am Nordkap. Aus Sibirien kamen auch Pflanzenarten nach Norwegen, besonders solche die den Meeresufern und Flüssen folgten, beispielsweise der Sibirische Schnittlauch. Es gibt Pflanzenarten von denen man bis heute nicht weiß, wie sie nach Norwegen kamen, wie z.B. die Alpenwaldrebe. Sie wächst normalerweise im Osten Finnlands oder in den Karpaten. Jedoch wächst sie völlig abgesondert, tausende Kilometer entfernt in den Felsspalten des Gudbrandsdalen. Ebenfalls gibt es eine Gruppe amerikanischer Pflanzen, die es in Europa nur in zwei Gebirgsgegenden Norwegens gibt. Diese Arten wachsen sonst nur in Kanada und auf Grönland. Derartige Rätsel gibt es reichlich in den norwegischen Gebirgspflanzen und weiere werden auftauchen, wenn das Land botanisch richtig erforscht wurde. Aufgrund des wechselnden Klimas hat Norwegen eine äußerst abwechslungsreiche Gebirgsflora. Das ist auch die Lebensgrundlage für eine vielfältige Tierwelt. In der baumlosen Tundra machten Wölfe und Vielfraße Jagd auf große Rentierherden. Andere Arten die ebenfalls auftraten waren Polarfüchse, Hasen, Hermeline und mehrere kleine Nagetiere. Das bekannteste ist der Lemming. In den Lemmingjahren, eine Zeit in der es in den Bergen tausende und abertausende dieser Tiere gibt, taucht die ein Meter große Schneeeule auf. Woher sie weiß wann diese Jahre sind, ist ein Mysterium der Natur. Bis auf den Raben, den Adler, den Jagdfalken und das Schneehuhn sind die Gebirgsvögel Zugvögel. Im Wald herrscht eine reiche Tierwelt. Dort leben zum Beispiel Bären, Luchse, Marder, Elche, Hirsche, Eichhörnchen, Füchse und Bieber. Ebenfalls einige Vögel, wie Auerhühner, Birkhühner, Eulen, Spechte, Raubvögel und eine Vielzahl kleinerer Vögel. An den Sümpfen und Seen kommen Arten wie Kraniche, Schwäne, Seetaucher, Gänse, Enten und viele Sumpfvögel dazu. An den Küsten leben Möwen, Lummen, Papageientaucher, Komorane und sogar Seeadler. Vor etwa vierzig Jahren war der Seeadler eine bedrohte Art, heute jedoch hat sich sein Bestand erholt und die Zahl der Adler hat wieder zugenommen. Der Fischreichtum in Norwegen ist groß. Zuerst kamen Schellfisch, Dorsch, Seelachs und Heilbutt. Sie verbreiteten sich entlang der Küste, bis hinauf zum Eismeer und sind seit Jahrtausenden eine wichtige Lebensgrundlage der Küstenbevölkerung. Viele dieser Arten leben weit draußen im Meer und suchen die Küstennähe nur zum ablaichen auf. Schon in der Wikingerzeit fischte an in großen Mengen Dorsch und der Dörrfisch machte 40 bis 70 % des norwegischen Exportes aus. In den Flüssen sind Lachse, Saiblinge und Forellen zu Hause. Heute sind die großen Raubtiere, wie Luchs, Vielfraß, Bär und Wolf fast ausgerottet. Stattdessen gibt es rund 2 Millionen Schafe und 200 000 Hausrene, wovon 15 000 wild und gesund leben. Durch den Kahlschlag des Waldes sind die Zahlen der Marder, Auerhühner und Birkhühner zurückgegangen. Der Elch hingegen profitiert von den dazugekommenen Weidemöglichkeiten und sein Bestand ist gestiegen. Jährlich werden ca. 40 000 Tiere erlegt, ohne dass der Bestand geschwächt wird. Der Bieber ist ein Beispiel für erfolgreichen Naturschutz. Dank des totalen Naturschutzes hat die Zahl der Bieber kräftig zugenommen. Norwegen hat sogar Bieber in die Schweiz, Russland und die ehemalige Tschechoslowakei geschickt, um diesen Ländern zu helfen ihre ursprüngliche Fauna wieder herrzustellen. Gletscher Die Gletscher sind aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht wie früher angenommen, reste eiszeitlicher Gletschermassen. Nach dem Ende der vorerst letzten großen Kälteperiode, vor 10 000 Jahren, folgte eine Wärmezeit, die vermutlich innerhalb von 2 000 Jahren das letzte Innlandeis zum Schmelzen brachte. Vor etwa 6 000 Jahren begann sich da Klima dann wieder zu verschlechtern, neue Gletscher bildeten sich langsam und erreichten erst nach mehreren tausend Jahren ihre heutige Ausbreitung. Eisfelder entstehen dort, wo der Schnee ganzjährig liegen bleibt und durch Niederschläge in Form von Schnee immer wieder neue Auflagen erhält, die sich durch den Druck zu Eis verwandeln. Nach vielen Jahren wird der Druck so groß, dass sich die Eismassen langsam bewegen. Die auf diese Weise vorrückenden Gletscherzungen führen Geröll- und Sandmassen mit, die sich bei Stillstand oder Rückgang in Moränen (abgelagerte Masse von Gestein un Geröll) ablagert. Dank dieser Moränen kann man nach Jahrhunderten noch Auskunft über die Bewegung geben. Ab dem 17. Jahrhundert, während der sogenannten kleinen Eiszeit, wuchsen vor allem die Fjordgletscher in Westnorwegen drastisch an, da sie in Gebieten lagen in denen sehr viel Niederschlag fiel. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts fingen die Gletscher wieder an zu schrumpfen. Ab 1960 wuchsen die Gletscher erneut, während die Innlandgletscher weiter zurück wichen. Der größte Festlandsgletscher in Europa ist der Jostedalsbreen mit 487 qkm. Insgesammt hat er 25 Gletscherzungen. Rund um den Jostedalsbreen wälzen sich noch viele kleine Gletscher ins Tal und deshalb nennen die Norweger diese Region auch "Breheimen", die Heimat der Gletscher. Seit der letzten Eiszeit hat der Jostedalsbreen seine Form un Größe ständig verändert, zeitweise soll er sogar ganz abgeschmolzen sein. Erst 1700 wurde er systematisch aufgezeichnet. Von dieser Zeit an bis 1750 veränderte er sich besonders stark. Seine Kappe wuchs und er zerstörte viele Höfe. Diese Vorstöße kann man anhand der Moränen rekonstuieren. Heute bildet er in 2000 Meter Höhe ein ziemlich ebenes Plateau. Durch Radarmessungen konnte man feststellen, das der Eispanzer zwischen 100 und 500 Meter dick ist. Weitere bekannte Festlandsgletscher in Norwegen, sind der Svartissengletscher, Folgefonngletscher und er Hardangerjokulen. Nordlicht Das Nordlicht, oder auch Polarlicht oder Aurora Borealis genannt, ist eine Lichterscheinung in etwa 100 bis 1000 km Höhe in den Polargebieten. Besonders häufig treten diese Lichter nördlich und südlich des 60.Breitengrades auf. Polarlichterscheinungen treten in vilen Farben und in sehr vielfältigen sich rasch verändernden Formen auf. Es tritt in Herbst und Winter auf. Viele Forscher haben in ihren Büchern dieses Phänomen beschrieben. Schon die alten Norweger haben sich mit dem Nordlicht befasst. In Westnorwegen hat man bis ins 20. Jahrhundert geglaubt, dass es sich beim Polarlicht um altjüngferliche Weiber handelt. Die Eskimos auf Grönland verbanden mit dem Nordlicht den Aufenthaltsort der Toten. Wann das Nordlicht zum ersten mal auftrat und gesehen wurde ist unklar. Die erste Beschreibung stammt aus dem alten Testament. Anders Celsius, der am besten für sein Thermometer bekannt ist, schrieb eine der ersten Abhandlungen von der Bedeutung des Nordlichts die in ganz Europa Aufsehen erweckte. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hatte man noch immer recht begrenzte Kenntnisse über das Nordlicht. Im Laufe des 19.Jahrhunderts setzten mehrere Wissenschaftler die Studien fort. Ein bahnbrechender Forscher, Kristian Olaf Birkeland, legte die Grundidee vor, dass elektrisch geladene Partikel sich mit großer Geschwindigkeit von Flecken auf der Sonnenoberfläche bewegen, dann vom Magnetfeld der Erde eingefangen und zu den Polargebieten geleitet werden. 1899 wurde das erste Nordlichtobservatorium in Alta errichtet. Seit 1930 hat die Norwegische Nordlichtforschung ihren Hauptsitz in Tromsö. Nirgendwo auf der Welt werden so viele Daten für die Nordlichtforschung gesammelt, wie in Nordnorwegen und Spitzbergen. Aus aller Welt kommen Forscher zum Observatorium und studieren dieses Phänomen, das immer noch eine große Herausforderung darstellt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Referat Teil 2 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||